Wie es zum Schreiben kam und damit weitergeht
Mit dem Schreiben begann ich Anfang der 80er Jahre. Auslösend war das Bedürfnis, mehr auszudrücken als in der Alltagskommunikation üblich ist. Mehrere Aufenthalte in türkischen Dörfern mit ihrer noch bestehenden Erzählkultur legten meine eigene Erzählkompetenz frei. Es gelang mir, meine Überschusskräfte wieder freizulegen und so die Voraussetzung für künstlerische Produktivität zu schaffen. Und für das imperative Beharren auf dem Ekstatischen gegenüber dem Rationalen.
Meine Geschichten und Romane entstehen aus konkreten Erlebnissen, den Erzählungen anderer und dem Bedürfnis, Zeitprobleme sichtbar zu machen.
Veröffentlicht habe ich die Romane „Songül die letzte Rose“(1992), „Zwei Nasen im Wind“(1999) und „Im Freundeskreis. Außer sich“(2001) sowie etwa zwanzig Erzählungen und ein halbes Dutzend essayistischer Texte. 1985 erschien meine Dissertation über die Situation türkischer Gastarbeiter in Deutschland (Peter Lang). 2006 produzierte ich das Hörspiel „Große Gesten“, das beim Hörspielpreis der Leipziger Buchmesse in die Endrunde kam.
2007 erschien ein größerer Roman „Mecklenburg forever“. Es handelt sich um einen deutsch-deutschen Liebes- und Entwicklungsroman vor und nach der Wende. Außerdem erschien die Erzählung „Balussa“(2006). 2007/2008 erschienen im Rahmen von „Blindenführer Berlin“ eine Reihe von Texten, so z.B. über „Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, „Die Philharmonie“, „Russen in Berlin“ u.a.m.
   
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